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    1. Insights
    2. Article
    KI Transformation

    FAQ

    • Wirksames KI-Sicherheitstesten sollte kontinuierlich erfolgen und realitätsnahe Angriffstechniken simulieren können. Dazu gehören Multi-Turn-Dialoge, in denen ein Angreifer über mehrere Austauschrunden Vertrauen aufbaut, bevor er eine schädliche Anfrage stellt. Die Ergebnisse sollten auf etablierte Standards wie OWASP, NIST AI RMF oder MITRE ATLAS abbildbar sein, damit Sicherheits- und Compliance-Teams direkt handeln können.

      Wichtig ist außerdem die Automatisierung: Standardmäßig verfügbare KI-Modelle erzeugen aufgrund ihres Sicherheits-Trainings keine ausreichend bösartigen Angriffe, um reale Angreifer zu simulieren. Das erfordert eine angepasste Trainingsbasis – nur so lassen sich Unternehmensanwendungen verlässlich auf ihr Risiko prüfen. Fuel iX Fortify wurde nach diesen Prinzipien entwickelt und automatisiert über 140 forschungsbasierte Angriffsziele.

    • Mit der wachsenden Verbreitung von KI in Unternehmen steigt auch das Interesse an nachvollziehbaren Sicherheits- und Risikoprozessen – getrieben sowohl durch interne Governance-Anforderungen als auch durch das regulatorische Umfeld in Europa. Systematisches Testen hilft Unternehmen, Schwachstellen früh zu erkennen und Erkenntnisse zu dokumentieren. Fuel iX Fortify bildet identifizierte Risiken auf anerkannte Standards wie NIST AI RMF und MITRE ATLAS ab.

    • Nein. Schwachstellen zu identifizieren und auf passende Gegenmaßnahmen abzubilden, ist nur der erste Schritt. Für nachhaltige KI-Sicherheit braucht es zusätzlich saubere Datenpraktiken, klare Governance-Strukturen und menschliche Expertise, um Schwachstellen zu beheben und künftige Risiken zu vermeiden. TELUS Digital bietet Fuel iX Fortify daher als Teil eines End-to-End-Angebots an, das von der KI-Strategie über die Implementierung bis zur kontinuierlichen Absicherung reicht.

    • Organisationen, die Fortify einsetzen, berichten von deutlichen Zeitersparnissen bei gleichzeitig besserer Risikoabdeckung. In einem Pilotprojekt im Gesundheitswesen konnte die Testzeit um bis zu 97 Prozent reduziert werden – bei einer Erkennungsgenauigkeit von 99,6 Prozent. Auch nicht-technische Mitarbeitende konnten innerhalb von 30 Minuten eingearbeitet werden, was eine breitere Beteiligung am Risikotest ermöglicht und Entscheidungen zur Risikominimierung beschleunigt.

    • Der GenAI Safety Benchmark identifiziert drei Kategorien, in denen KI-Modelle besonders anfällig bleiben – auch bei den Top-Performern: Datenschutz-Ausnutzung, Betrug und Cybersecurity-Bedrohungen.

      Eine besonders schwer zu erkennende Schwachstelle ist das Muster „refuse-but-engage": Ein Modell lehnt eine schädliche Anfrage zunächst ab, liefert dann aber verwandte Informationen, die missbraucht werden können. Solche subtilen Fehlverhalten entgehen einfachen Keyword-Filtern und Standardprüfungen. Fortify ist genau auf diese Fälle ausgelegt – mit mehrstufigen Angriffsdialogen, die das Vorgehen realer Angreifer nachbilden, und über 140 forschungsbasierten Angriffszielen.

    • Ja. Eine der größten Hürden für KI-Sicherheit ist der Mangel an spezialisierten Fachkräften. Fuel iX Fortify ist so konzipiert, dass auch Entwickler, Produktmanager oder Compliance-Verantwortliche ohne tiefe Security-Expertise Sicherheitstests durchführen können – während Security-Analysten gleichzeitig den Umfang und die Tiefe ihrer Arbeit erweitern können. Die Einarbeitung neuer Nutzer dauert in der Regel weniger als 30 Minuten.

    • Der aktuelle GenAI Safety Model Benchmark zeigt: Sieben von zwölf Modellen, die in beiden Studien-Ausgaben getestet wurden, veränderten ihr Sicherheitsverhalten innerhalb eines einzigen Quartals signifikant. KI-Modelle können sich zudem durch Anbieter-Updates ohne Vorwarnung anders verhalten. Ein System, das heute einen Sicherheitstest besteht, kann morgen verwundbar sein. Wer auf Nummer sicher gehen will, setzt auf kontinuierliche Validierung statt auf Stichproben. Fuel iX Fortify ist genau dafür konzipiert und führt fortlaufend Tausende Red-Team-Simulationen aus.

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    Neue TELUS Digital-Studie deckt Sicherheitsrisiken bei GenAI auf

    Posted May 28, 2026
    062026 KI web

    Die wichtigsten Punkte im Überblick

    • TELUS Digital hat in seinem GenAI Safety Model Benchmark 34 KI-Modelle von 10 Anbietern mit über 620.000 Angriffsversuchen getestet – die bislang umfangreichste Sicherheitsanalyse des Unternehmens.
    • Zwei strukturelle Faktoren bestimmen, wie sicher ein Modell ist: die Art zu „denken" und die Größe. Reasoning-Modelle ließen sich nur in 19,9 Prozent der Fälle ausnutzen, andere Modelle in 55,1 Prozent. Kleinere Modelle waren durchgehend am verwundbarsten.
    • Mit Fuel iX Fortify, der Lösung für kontinuierliches automatisiertes Red-Teaming, können Unternehmen dieselben Tests auf ihre eigenen KI-Anwendungen anwenden – inklusive Risiko-Mapping auf gängige Standards wie OWASP, NIST AI RMF und MITRE ATLAS.

    Berlin, 26. Mai 2026 – TELUS Digital, globaler Anbieter für KI-gestützte Customer Experience und digitale Transformation, hat heute den GenAI Safety Model Benchmark veröffentlicht. Die Studie basiert auf mehr als 620.000 Angriffssimulationen gegen 34 führende KI-Modelle und ist die bislang umfangreichste Untersuchung dieser Art aus dem Haus TELUS Digital.

    Die Ergebnisse fallen in eine sensible Phase: Mit dem EU AI Act greifen in Europa seit 2025 die ersten verpflichtenden Vorgaben für den sicheren Einsatz von KI in Unternehmen – die regulatorischen Anforderungen an Unternehmen steigen damit deutlich. Gleichzeitig zeigt der Benchmark, dass selbst etablierte KI-Modelle sich mit den richtigen Techniken zu unsicherem Verhalten bewegen lassen. Einige der getesteten Modelle reagierten in mehr als 90 Prozent der Fälle auf schädliche Anfragen.

    Die gute Nachricht: Es gibt einen klaren Weg nach vorn. Sicherheitsrisiken lassen sich deutlich reduzieren, wenn KI-Systeme im Maßstab getestet werden – kontinuierlich, automatisiert und mit menschlicher Aufsicht.

    Zweite Auflage mit deutlich größerem Umfang

    Es ist die zweite Ausgabe des GenAI Safety Model Benchmarks. Die erste erschien im November 2025 und untersuchte 24 Modelle von fünf US-Anbietern. Die neue Auflage hat den Umfang fast verdoppelt: 34 Modelle von 10 Anbietern aus Nordamerika, Europa und China – darunter Claude (Anthropic), GPT (OpenAI), Gemini (Google), LLaMA (Meta), Qwen (Alibaba), ERNIE (Baidu), Seed (ByteDance), GLM (Zhipu AI), Yi (01.AI) und Mistral (Mistral). Die Zahl getesteter Open-Source-Modelle stieg von zwei auf vierzehn.

    „Das eigentliche Risiko ist nicht, dass KI-Modelle Schwachstellen haben. Das Risiko ist, dass die meisten Unternehmen nicht wissen, welche Schwachstellen für sie relevant sind", sagt Bret Kinsella, General Manager und Senior Vice President von Fuel iX bei TELUS Digital. „Wir haben Modelle gesehen, die einen Angriff neunmal abwehren – und beim zehnten Mal scheitern. Andere stoppen Angriffe zuverlässig bei bestimmten Themen und versagen bei anderen komplett. Das liegt in der Natur probabilistischer Systeme: KI antwortet nicht jedes Mal gleich. Ein einzelner Sicherheitstest sagt deshalb so gut wie nichts aus."

    Hinzu komme, so Kinsella, dass das Risiko mit der Wahl des Modells nicht endet: „Schon kleine Änderungen an Konfiguration, Datenquellen oder Tool-Anbindungen können das Verhalten eines Systems verändern – und damit auch dessen Sicherheitsprofil. Unternehmen müssen weg von der einmaligen Prüfung zum Launch und hin zu kontinuierlichem Testen. Sonst lassen sie Risiken offen, die vermeidbar wären."

    Was Entscheider über KI-Sicherheit wissen sollten

    Kein getestetes Modell war vollständig immun gegen Angriffe. Die Verwundbarkeitsraten lagen zwischen 1,3 und 93 Prozent – je niedriger, desto sicherer. Zehn Modelle blieben unter 5 Prozent, fünf davon waren Claude-Modelle von Anthropic, inklusive des sichersten Modells der Studie. Aber auch diese zeigten Schwächen. Und im Enterprise-Umfeld, wo es um Geld, Gesundheit oder Reputation geht, sind selbst einstellige Fehlerquoten nur selten akzeptabel.

    Drei strukturelle Faktoren erwiesen sich als zuverlässige Indikatoren für Sicherheit: die Art, wie ein Modell denkt, seine Größe und der Ansatz des Entwickler-Teams. Die wichtigsten Befunde im Überblick:

    • Neuere Modelle sind tendenziell robuster. Mit jeder neuen Generation steigt das Sicherheitsniveau – aber nicht garantiert. Einige Hochleistungsmodelle schnitten schlechter ab als ihre Vorgänger.
    • Open Source ist nicht automatisch unsicherer. Im Schnitt waren offene Modelle anfälliger als proprietäre, aber die Quelle eines Modells ist nicht der entscheidende Faktor. GLM 4.7 von Zhipu AI, ein großes Open-Source-Modell, übertraf viele proprietäre Alternativen.
    • Modellgröße ist relevant. Über alle getesteten Modelle hinweg waren kleinere Varianten anfälliger. Größe allein garantiert aber keine Sicherheit: OpenAI zeigte mit Werten zwischen 9,7 und 65,7 Prozent die größte Spannweite – weil einige Modelle bewusst Flexibilität über strikte Schutzmechanismen stellen.
    • Reasoning-Modelle sind deutlich schwerer auszunutzen. Modelle, die ihre Antwort durchdenken, bevor sie antworten, waren mit 19,9 Prozent Verwundbarkeitsrate signifikant sicherer als Modelle ohne diesen Schritt (55,1 Prozent).
    • Geografie spielt keine Rolle. Wo ein Modell entwickelt wurde, ist kein verlässlicher Indikator für Sicherheit. Bei vergleichbarer Größe schnitten Modelle aus Nordamerika, Europa und China ähnlich ab.
    • Datenschutz und Betrug sind die größten Schwachstellen. Während Modelle bei Themen wie politischer Manipulation Fortschritte zeigen, bleiben Privacy-Angriffe, Betrug und Cybersecurity-Bedrohungen problematisch – selbst bei den Top-Performern.

    Besondere Aufmerksamkeit verdient ein Muster, das die Forscher „refuse-but-engage" nennen: Ein Modell lehnt eine schädliche Anfrage zunächst ab, liefert dann aber verwandte Informationen, die missbraucht werden können. Im Benchmark wurde das als Versagen gewertet – eine sichere Ablehnung muss konsequent sein.

    Wie wurde getestet?

    Die meisten KI-Sicherheits-Benchmarks testen Modelle isoliert. In der Praxis sind KI-Modelle aber in Anwendungen eingebettet – etwa in einen Kundenservice-Chatbot oder einen Banking-Assistenten – und das verändert ihr Verhalten. Der GenAI Safety Model Benchmark wurde so konzipiert, dass er diese Realität abbildet: Alle 34 Modelle erhielten die Rolle eines KI-Assistenten einer Bank, mit klaren Vorgaben, welche Themen sie behandeln durften und welche nicht.

    Die Angriffe stammen aus dem Fortify-Framework von TELUS Digital, das ein eigens trainiertes KI-Modell zur Generierung adversarialer Prompts einsetzt – mit Fokus auf sicherheitskritische Themen von Datenexfiltration über unangemessene Anweisungen bis zu Selbstverletzung, Diskriminierung und Terrorismus.

    Was Unternehmen jetzt tun sollten

    Die Ergebnisse zeigen klar: Investitionen in KI-Sicherheit zahlen sich aus. Trotzdem klafft eine enorme Lücke zwischen dem, was Unternehmen für KI ausgeben, und dem, was sie in deren Absicherung investieren. Die weltweiten KI-Ausgaben werden 2026 voraussichtlich 2,52 Billionen US-Dollar erreichen – aber nur 3,43 Milliarden US-Dollar fließen in AI Trust, Risk und Security Management. Auf 735 US-Dollar für KI-Fähigkeiten kommt also rund 1 US-Dollar für Sicherheit. Gleichzeitig berichten 86 Prozent der Unternehmen, bereits einen KI-bezogenen Sicherheitsvorfall erlebt zu haben – und sowohl in der EU als auch in den USA sind verbindliche KI-Sicherheitsregeln inzwischen in Kraft.

    Der Benchmark zeigt, wie Unternehmen ihre Sicherheits-Strategie weiterentwickeln sollten: weg vom Vertrauen auf die Schutzmechanismen der Modell-Anbieter, hin zu mehrstufigen Verteidigungslinien. Dazu gehören das Modell selbst, Guardrails, präzise System-Prompts und saubere Datensätze, die KI-Anwendungen auf beiden Seiten der Konversation absichern. Vor Eingang einer Nutzeranfrage helfen Prompt-Shielding und das Maskieren personenbezogener Daten gegen direkte Angriffe. Vor der Ausgabe sollte die Antwort auf Toxizität und unangemessene Inhalte geprüft werden.

    Genauso wichtig: Sicherheitstests selbst müssen sich weiterentwickeln – weg von manuellen, einmaligen oder periodischen Prüfungen, hin zu automatisiertem Testen, das in Entwickler-Workflows integriert ist. Nur so lassen sich Tests im Maßstab durchführen, Regressionen nach Modell-Updates erkennen und neue Bedrohungen in Echtzeit beobachten.

    Über Fuel iX Fortify

    Effektive KI-Sicherheit braucht die richtige Kombination aus automatisiertem Testen, menschlicher Aufsicht und sauberen Datenpraktiken. Genau hier setzt TELUS Digital an: Fuel iX Fortify ist die kontinuierliche, automatisierte Testing-Lösung des Unternehmens. Sie erzeugt entweder neue Angriffe für jede Session oder greift auf eine bestehende Bibliothek adversarialer Prompts zurück. Fortify testet GenAI-Systeme im Maßstab, führt Tausende Angriffe in Minuten aus und mappt identifizierte Risiken automatisch auf gängige Standards wie OWASP, NIST AI RMF und MITRE ATLAS. Die Lösung ist sowohl für technische als auch nicht-technische Nutzer konzipiert.

    Fortify ist Teil des KI-, CX- und Daten-Portfolios von TELUS Digital, das den gesamten Lebenszyklus von Enterprise-KI abdeckt – von der Strategie bis zum Produktivbetrieb. Geleitet wird das Angebot von den Humanity-in-the-Loop-Prinzipien des Unternehmens, die Verantwortung und Nachhaltigkeit als integralen Bestandteil jeder Lösung verstehen.

    Der vollständige Bericht zum GenAI Safety Model Benchmark – mit detaillierten Modell-Rankings, Kategorien-Auswertungen und Methodik – ist verfügbar unter www.telusdigital.com/insights/fuel-ix/resource/genai-safety-benchmark-2026.

    Mehr Informationen zu Fuel iX Fortify gibt es hier.

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